Unser Hotel in Kuala Lumpur war direkt mitten in Little India. Nachdem wir eingecheckt hatten, gingen wir also erstmal indisch essen. Wir wählten einen kleinen Laden, in dem viele Leute grade zu Mittag aßen. Man legte vor uns ein Bananenblatt und gab uns Reis und vier verschiedene Gerichte darauf. Eines davon konnte ich klar als Humus identifizieren. Dazu gab es dann auch noch etwas Naanbrot. Essen mussten wir ganz typisch indisch mit den Fingern, was bei Reis mit Sauce schon sehr gewöhnungsbedürftig ist. Durch meine Unbeholfenheit kamen wir aber mit einem netten Mann am Nebentisch ins Gespräch, der sich ein wenig über mich amüsierte, aber auf eine sehr sympathische Art. Er war auch so lieb und organisierte mir Servietten. 🙂

Nach Little India schauten wir uns das China Town von Kuala Lumpur an, zwischen den Marktständen war die Hitze noch etwas drückender. Eine Stadtbesichtigung war bei diesen Temperaturen extrem anstrengend.
Natürlich standen auch die Petronas Towers und der Fernsehturm auf unserem Programm. Die Petronas Towers betrachteten wir nur von unten, aber die Aussicht über die Stadt vom Menara Fernsehturm wollten wir uns nicht entgehen lassen.




In Kuala Lumpur erlebte ich das bis zu diesem Zeitpunkt unserer Reise heftigste Gewitter. Wir waren grade unterwegs zum Platz der Unabhängigkeit als es erst leicht tröpfelte, aber dann plötzlich ein starker Regen kam. Wir konnnten uns noch grade unter ein Vordach retten und von dort aus die nächsten zwei Stunden das Naturschauspiel beobachten. Es war sehr beeindruckend zu sehen wie die Blitze in die Hochhäuser einschlugen und die Donner waren auch nicht zu verachten. Die Luft war sogar so geladen, dass bei den Blitzen die Bildschirme der Handys flackerten. Ich habe euch ein kleines Video mit den zwei besten Blitzen, die wir filmen konnten zusammengestellt.
Als Programmpunkte hatte ich uns außerdem ein paar ruhigere Unternehmungen rausgesucht, damit wir uns von der Hektik der Stadt erholen konnten. Wir fingen morgens an mit dem Besuch des Schmetterlingsgartens. Ich habe es ja nie geschafft zuhause mal in Bendorf in den Schmetterlingsgarten zu gehen, das wollte ich jetzt nachholen. Leider habe ich die Bananen vergessen. Ich hatte vor langer Zeit mal von meiner Freundin Maike gelernt, dass die Schmetterlinge auf zerdrückte Bananen buchstäblich fliegen. 🙂 Nach dem Schmetterlingsgarten schlenderten wir gemütlich durch den Orchideen Park und den Stadt Park. Mir gefielen die beiden Grünanlagen sehr gut, aber es waren kaum Menschen hier und erst recht keine Touristen.



An unserem letzten Abend gingen wir noch in die Heli-Skybar. Ab 18 Uhr kann man hier auf dem Helikopterlandeplatz seinen Cocktail schlürfen und den Sonnenuntergang und die Skyline bei Nacht betrachten. Das war ein sehr schöner Abschluss unseres kurzen Aufenthalts in Kuala Lumpur.
